
Alex in Indien 2004 |
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Mein Name ist Alex Wegner. Seit nunmehr 25 Jahren betreibe ich das Alex-Tattoo-Atelier in Ehningen. In Belgien aufgewachsen, begeisterte mich schon früh die niederländische, sowie die flämische Malerei, diese in dunklen Farben gehaltenen Bilder, mit starker Ausdruckskraft. Rembrandt ist und bleibt meine Nummer 1.
Obwohl von "Zuhause" aus keinerlei künstlerische Einflüsse kamen, war und ist die Kunst meine stärkste Ausdrucksform, egal ob das nun Zeichnen, Malen, Schreiben, Architektur oder Antiquitäten sind - alles was ein Mensch sich im Geiste einfallen lässt und mit seinen Händen in einer künstlerischen Weise |
umsetzt, fasziniert mich. Da ich alles hart erarbeiten musste, bin ich ein sehr disziplinierter und konsequenter Mensch und eher selten mit meinen eigenen Arbeiten zufrieden.
Tattoos sind in dieser Reihe das ultimativste und anspruchsvollste Medium, dasjenige mit der größten Verantwortung, weil es auf den Menschen, der sich dir anvertraut, eine große Auswirkung auf den Rest seines Lebens hat. Dieser Umstand ist mir immer bewusst.
Tattoos sind Kunst, die dir niemand mehr wegnehmen kann, es wird auf dir selber gemacht, es wird ein Teil von dir und es ist die einzigste Kunstform, wo du deine Seele nach Außen kehren kannst. Ein Tattoo ist eine ganz persönliche, intime Sache, und wenn ich es zusammen mit meinen Kunden im Gespräch erarbeite und quasi einen Gedanken, eine Fantasie, einen Traum oder eine Vorstellung umsetze in ein Bild; wenn diese Symbiose zwischen Geist, Inspiration und Körper entsteht, dann ist das das Ultimative - dann ist das Kunst.
Obwohl ich meine Malerei nicht gegen das Tätowieren abwäge, ist es in meinem Leben doch immer ein hin und her zwischen beiden Medien und im Gegensatz zum Tätowieren erlaubt mir die Malerei eine grössere, persönliche Freiheit in Punkt auf Grösse, Motivwahl und wilderem Herumexperimentieren. Motto: Versuche das Unmögliche!
Die Liebe gilt Beidem und ich kann mich bei meinen Tattoos glücklich und bevorzugt schätzen, da ich einen großen loyalen Stammkundenkreis habe, der mich einfach "machen" lässt.
Ohne meine Kunden wäre ich als Tätowierer gar nichts.
Fakt meiner positiven buddhistischen Lebenseinstellung und Erfüllung als Künstler bin ich durch und durch ein glücklicher Mensch.
Nicht höher schneller weiter prägt mein denken und handeln, sondern die Liebe zur Sache.
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Moin Moin isch bin der Uli Kabon aus Frankfurt.
Vor vielen Jahren absolvierte ich eine Lehre als Kunstschlosser und verdiente damit meine Brötchen.
Mein Interesse an Tätowierungen wurde aber schon früh geweckt, ich begann, Tattoos abzuzeichnen und selbst zu entwerfen.
Später dann begann ich in Frankfurt nebenbei selbst zu tätowieren.
1992 lernte ich Alex in meiner Heimatstadt auf einer Convention kennen, wo er mich auch tätowierte.
Im Laufe der Jahre entstand eine Freundschaft zwischen uns. Ich reiste mit ihm auf verschiedene Tattoo-Conventions in die USA, um die
Tätowierkunst zu erlernen.
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Schnell stellte ich aber fest, dass ich in Frankfurt alleine meine Fähigkeiten nicht verbessern konnte.
Also nahm ich das Angebot von Alex - einer der Besten seines Faches - an, in sein Studio zu kommen und mich unter seiner Anleitung
dort weiterzubilden. Meine Zelte am Main brach ich daraufhin ab - wohl eine der besten Entscheidungen meines Lebens! Denn jetzt habe
ich die Möglichkeit, in einem super Studio mit tollen Tätowierern, meiner Herzensangelegenheit, dem Tätowieren,
täglich nachzugehen.
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